Lastenfahrräder als Ersatz von LKWs

Sachsen plant eine offensive Förderung von Lastenfahrrädern. Im Rahmen der Klimaschutzpolitik soll jedes neu angeschaffte Lastenfahrrad gefördert werden.

MDR schreibt dazu: „Das Förderprogramm in Sachsen beschränkt sich auf die Unterstützung von kleinen bis mittleren Unternehmen, eingetragenen Vereinen sowie Kommunen und Zweckverbänden. Am 1. März 2021 in Kraft getreten hat das Programm erst mal kein Enddatum. Dieses Jahr befanden sich 500.000 Euro im Topf, nächstes Jahr sind 700.000 Euro in Planung. Über 200 Anträge sind 2021 im Landesamt eingegangen. Jedes Unternehmen kann pro Jahr nämlich bis zu fünf Räder beantragen, pro Rad gibt es einen Zuschuss von 500 Euro, für jedes elektrische Lastenrad sogar 1.500 Euro. Aus dem Fördertopf wurden bereits 135.000 Euro ausgezahlt.“
Quelle: https://www.mdr.de/…/lastenrad-ebike-foerderung-sachsen…

Lastenfahrräder einzusetzen, um den Wirtschafts- und Güterverkehr zu verlagern, ist an sich eine gute Idee. Ob Lastenfahrräder dafür aber die richtige Lösung sind, ist fraglich. Zwar würden damit der Ausstoß von CO2-Gasen vermindert, jedoch löst es ein anderes bestehendes Problem nicht, nämlich die Verstopfung der Straßen.

Desweiteren sind Lastenfahrräder nicht das Nonplusultra, sondern werfen noch weitere Fragen auf:-Lastenfahrräder müssen aktiv bedient werden. Das bedeutet, dass nur körperlich gesunde und ausdauernde Menschen diese Fahrzeuge betreiben können. Dadurch sind bereits viele Menschen, die als LKW-Fahrer tätig sind, von dieser Tätigkeit ausgeschlossen und würden ihre Arbeit verlieren.
-Nicht alle Güter können per Lastenfahrrad transportiert werden. Sperrige, voluminöse oder auch einfach quantitativ viele Güter müssten dann mühsam mit mehreren Fahrrädern transportiert werden oder können gar nicht geliefert werden, weswegen dann trotzdem auf LKWs nicht verzichtet werden kann.
-Der Platz auf den Straßen ist bereits stark begrenzt und eine Vielzahl an Lastenfahrrädern würde die Situation verschlimmern. Die Zahl an Parkplätzen in den Städten schwindet und das Halten und Ausladen von Gütern an Seitenstreifen oder auf Fahrradwegen ist verboten.

Insofern sehen wir durch das Einführen von Lastenfahrrädern als Standardgütertransport nur mehr Probleme als konstruktive Lösungsvorschläge oder gar Verbesserungen.

Die AfD plädiert schon lange dafür, den Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Diese Züge können in Zukunft auch mit Wasserstofftechnologie betrieben werden, sodass sie emissionslos fahren. Die Schienennetze in Deutschland auszubauen und zu verbessern wäre eine deutlich praktikablere, konstruktivere und realistischere Lösung als die halbdurchdachten, ideologisch grün angehauchten aber deutlich populistischen Vorschläge der momentanen Regierungsparteien.

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