Archiv der Kategorie: Verkehrspolitik

Welche Probleme hat die Deutsche Bahn?

Die Zeit des 9-Euro-Tickets ist vorbei und der Fernverkehr auf den deutschen Gleisen normalisiert sich wieder. Die überfüllten Züge, welche in den drei Monaten von Juni zu August alltäglich waren, werden langsam wieder leerer und als solches sollten auch die Verbindungsschwierigkeiten und Verspätungen wieder geringer werden.

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Intelligente Ampeln in Helsinki

Um bis 2030 CO2-neutral zu sein, testet Helsinki seit Juli ein neues System. Um den Verkehrsfluss zu verbessern soll jetzt eine künstliche Intelligenz den Verkehr effizienter regulieren.

Das Pilotprojekt wird an verschiedenen Kreuzungen in der finnischen Hauptstadt getestet. Mit Hilfe von Computer Vision kann die KI PKWs, Fußgänger und Radfahrer erkennen. Stellt die KI fest, dass an einem grünen Licht kein Verkehr vorliegt, so ändert sie selbstständig die Lichter und gibt den vollen Straßen Priorität.

Mit Hilfe dieser Vorgehensweise kann nicht nur Zeit, sondern auch Emmisionnen gespart werden. Durch die verbesserte Verkehrsflüssigkeit konnten Abgasemmissionen von 8% auf 3% reduziert werden.

Marcus Nordström, CEO der Firma, die die künstliche Intelligenz Marshall AI entwickelt hat, erklärt das Ziel seiner Erfindung:
„Straßenverkehr allein ist zuständig für ein Viertel aller EU Emissionen. Die Mehrheit der städtischen Verkehrsemissionen wird generiert, wenn Fahrzeuge an Kreuzungen bremsen und beschleunigen. Die Lösung, die durch das AI4Cities Projekt entwickelt wird, wird diese Emissionen signifikant reduzieren, ohne negative Auswirkungen auf jegliche Art von Verkehrsteilnehmern“. (Quelle: https://forumvirium.fi/en/release/unnecessary-waiting-in-red-traffic-lights-will-be-history-intelligent-traffic-lights-tested-in-helsinki)

„Letzte Generation“: Festgeklebt am Asphalt das Klima retten

Durch gefährliche Aktionen machen sie auf sich aufmerksam: die sogenannten „Umweltaktivisten“ der „Letzten Generation“. Sie kleben sich auf befahrenen Straßen fest, gehen in öffentlichen Hungerstreik und verteilen abgelaufene Lebensmittel, die sie aus dem Müll gefischt haben, an Passanten- alles im Namen des Kampfes gegen den Klimawandel.

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9-Euro-Ticket – Die Bilanz

Seit dem 01.06.2022 dürfen sich deutsche Bürger über das Angebot des 9-Euro-Tickets freuen. Eine billige und in der Theorie komfortable Option von A nach B zu kommen, die seitdem, laut der Webseite der Bundesregierung (Fragen und Antworten zum 9-Euro-Ticket ab Juni 2022 ⏐ Bundesregierung) von über 21 Mio. Menschen erworben wurde.

Doch das Angebot gilt nur bis Ende August und schon jetzt, Mitte Juli, spekuliert man über mögliche Verlängerungen. Das Volk wünscht sich eine billige Fahroption, um den Alltag mit weniger Ausgaben bestreiten zu können. Doch Quellen zu Folge ist im Moment eine Verlängerung des Tickets ausgeschlossen. Es „belaste […] den Staatssäckel.“, so Verkehrsminister Wissing (Verlängerung fürs 9-Euro-Ticket: Klartext vom Kanzler (giga.de)).

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Räumung eines überfüllten Zugs in Riesa- die Kehrseite des 9€-Tickets

Ziel des 9€-Tickets war es, die Attraktivität des ÖPNV zu erhöhen und somit mehr Menschen zur Nutzung von Zügen zu motivieren. Ob die finanzielle Entlastung für ein paar Monate tatsächlich längerfristig mehr Menschen zum ÖPNV führt, ist fragwürdig. Jetzt ist aber der Extremfall passiert: Ein Zug von Leipzig nach Dresden war so überfüllt, dass er geräumt werden musste.

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+++ Pressemitteilung +++

Günstiges Ticket für Schüler und Senioren dauerhaft einführen!

Zur Zukunft des ÖPNV in Sachsen erklärt der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Tobias Keller:

„Ein Ticket im Bereich von zehn Euro pro Monat für Schüler, Studenten und Senioren ist dringend erforderlich. Damit sollen sie in ganz Sachsen Bus und Bahn nutzen können.

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Radspur Leipziger Ring: ein Ideologieprojekt mit schweren Folgen

Der Leipziger Ring, wie wir ihn kennen, wird derzeit stark umgestaltet. Die Straßenspuren für Autofahrer sollen nun reduziert und Radwegen geopfert werden. Man verspricht sich davon sauberere Luft, weniger Verkehr auf dem Ring und ein Symbol zur Aufforderung, Rad zu fahren. Die ersten Radwege wurden auch bereits auf dem Ring eingerichtet und sind befahrbar. So zum Beispiel die Radspur an der Kreuzung Martin-Lutherring/Karl-Tauchnitz-/Harkortstraße. Sie endet abrupt und stellt somit eine Gefahrenquelle dar.

Hierzu und für die weiteren Maßnahmen rund um den Ring stellen sich Fragen von Bürgern, die einer Antwort von Verwaltung und Politik bedürfen.

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