Neue Studie: Tempolimit auf deutschen Autobahnen nicht nötig!

Der Streit um die Einführung eines Tempolimits auf deutschen Autobahnen ist nicht neu und war auch ein zentrales Thema bei der diesjährigen Bundestagswahl. Die Autos führen zu schnell, würden zu viele Abgase ausstoßen und das Gefahrenpotenzial wäre auf der Autobahn viel größer als nirgendwo sonst, so die Befürworter des Tempolimits.
Big-Data- und Verkehrsexperten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wollten diese Aussagen nun auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen.

Vier Monate lang wurden 1762 Fahrstreifen mit ca. 1,2 Mio Fahrten in NRW ausgewertet.
Das Ergebnis dieser Studie zeigt, dass 77% der Autofahrer unter 130km/h fahren, 12% zwischen 130km/h und 140km/h, 9% zwischen 140km/h und 160km/h und nur 2% über 160km/h.


Ebenso interessant ist die Statistik bezüglich der Unfalltoten auf Autobahnen. Von 2.719 Verkehrstoten im Jahr 2020 starben 317 Menschen auf der Autobahn, allerdings wird etwa jeder dritte Kilometer auf der Autobahn gefahren. Damit ist das erste Argument bezüglich der erhöhten Sicherheit durch die Einführung eines Tempolimits bereits für nichtig erklärt.


Vertreter der Grünen, Linken und SPD meinen jedoch, dass diese Studie beweisen würde, dass die Einführung eines Tempolimits zur Senkung von CO2-Abgasen führen und somit maßgeblich zur Energiewende beitragen würde. Während tatsächlich CO2 eingespart werden konnte, so wären es selbst bei einheitlichem Tempo 130 maximal zwei Millionen Tonnen CO2. Zum Vergleich: Die Bundesregierung plant bis 2030, im Verkehr an die 80 Millionen Tonnen einzusparen. „Die öffentlichen Erwartungen an ein Tempolimit sind nach 50 Jahren Debatte deutlich überzogen“, sagt IW-Verkehrsökonom Thomas Puls. (Quelle: https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/thomas-puls-jan-marten-wendt-77-prozent-der-autofahrer-fahren-langsamer-als-130-km-h.html)


Nach der Studie des ADAC bezüglich der Einführung einer 30-er Zone in den Innenstädten und nun noch dieser Studie wird der wissenschaftliche Rückhalt der Argumente der „Klimaretter“ immer geringer. Wenn selbst renommierte Institute und Forscher sich gegen die Notwendigkeit und Nützlichkeit dieser Maßnahmen aussprechen, wäre ein Umdenken in den eigenen Konzepten angesagt.

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