Archiv des Autors: tobiaskellerafd

Radspur Leipziger Ring: ein Ideologieprojekt mit schweren Folgen

Der Leipziger Ring, wie wir ihn kennen, wird derzeit stark umgestaltet. Die Straßenspuren für Autofahrer sollen nun reduziert und Radwegen geopfert werden. Man verspricht sich davon sauberere Luft, weniger Verkehr auf dem Ring und ein Symbol zur Aufforderung, Rad zu fahren. Die ersten Radwege wurden auch bereits auf dem Ring eingerichtet und sind befahrbar. So zum Beispiel die Radspur an der Kreuzung Martin-Lutherring/Karl-Tauchnitz-/Harkortstraße. Sie endet abrupt und stellt somit eine Gefahrenquelle dar.

Hierzu und für die weiteren Maßnahmen rund um den Ring stellen sich Fragen von Bürgern, die einer Antwort von Verwaltung und Politik bedürfen.

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Anwohnerparken- Verein Deutsche Umwelthilfe fordert von den Kommunen die Anhebung der Verwaltungsgebühr auf mindestens 360€ pro Jahr

In einigen sächsischen Städten werden in Gebieten mit Parkplatznot gegen eine Verwaltungsgebühr den Anwohnern sogenannte „Bewohnerparkausweise“ ausgestellt.
Ziel ist es, die wenigen Parkplätze den tatsächlichen Anwohnern zu bestimmten Tag- und Nachtzeiten vorzubehalten. Ein Recht auf einen Parkplatz erwirbt der Anwohner mit dem Kauf „seines“ Bewohnerparkausweises aber nicht.
Hingegen können die Ordnungsbehörden in diesen Gebieten Parkern ohne Parkausweis Knöllchen erteilen. Zusammengenommen jetzt schon ein lukratives Geschäft ohne Gegenleistung für Städte und Gemeinden.
Als Verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion in Sachsen wende ich mich entschieden gegen diese KfZ-feindliche Praxis.

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Kurstadt Bad Schandau

„Als ältester Kurort der Sächsischen Schweiz ist Bad Schandau einer der bekanntesten Gesundheits- und Wellnessoasen in der Region. […]Die kraftvolle Natur tut ihr Übriges und wird in ihrer Wirkung ergänzt durch mehrere Kneipptretbecken im Kurpark und in den Stadtteilen sowie 12 Kurortterrainwegen, einen Barfußpfad und einem Kräutergarten.
(https://bad-schandau.de)

Der nächste Bahnhof, den ich mir ansehen möchte, ist der von Bad Schandau. Gelegen in der malerischen Idylle der Sächsischen Schweiz erstreckt sich der auf den ersten Blick moderne und gepflegte Bahnhof.

Der Bahnhof bietet überdachte Wartebereiche an, die Plattformen sind leicht zu erreichen und Fahrkartenautomaten sowie Aushänge über Bahntakte sind schnell ersichtlich.

Auch erfreulich: der Bahnhof ist leicht mit dem Auto zu erreichen und Parkplätze sind ebenfalls genügend vorhanden. Es gibt ebenfalls Haltestelle für Busse, sodass das Reisen mit diesem Bahnhof äußerst komfortabel ist.

Besonders schön und auffallend ist die zartrosa Farbe des Hauptgebäudes, welche auch heute noch ein Hingucker ist.

Das Hauptgebäude des Bahnhofs jedoch zeigt Spuren der Zeit. Die rosa Farbe blättert in großer Menge ab und dem Holz kann man sein Alter ebenfalls ansehen.

Viele Fenster sind leider verbarrikadiert, was dem Hauptgebäude leider einen verlassenen und uneinladenden Eindruck verpasst.

Der Innenbereich des Hauptgebäudes jedoch könnte sich von seiner marode wirkenden Außenfassade nicht stärker unterscheiden. Sauber, modern, einladend und leicht navigierbar. Ausreichend Sitzmöglichkeiten machen diesen Bahnhof besonders freundlich für Senioren und Schwangere.

Und wer nicht draußen warten will, hat die Möglichkeit im Innengebäude vor Wind und Wetter geschützt auf seinen Zug zu warten, ohne Angst zu haben, sich zu verspäten: eine digitale Anzeige hält jeden wartenden Passagier auf dem neuesten Stand.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Bahnhof des Kurorts Bad Schandau in vielerlei Hinsicht sehr positiv auffällt: der Bahnhof ist generell sauber, gut strukturiert, hat viele Sitz- und Wartemöglichkeiten und sieht sehr schön aus. Leider drückt der schlechte Zustand des Hauptgebäudes den allgemein guten Eindruck des Bahnhofs runter. Der starke Kontrast der Risse, abblätternden Farbe und den zugebretterten Fenstern zu dem schönen Gebäude und dem gepflegten Bahnhof könnte enttäuschender nicht sein.

Es wäre dringlich ratbar, die Außenfassade des Hauptgebäudes zu sanieren und wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Nicht nur als Frage der Ästhetik, sondern der Sicherheit und Repräsentativität.