Archiv der Kategorie: Straßenverkehr

Elektrobusse: mehr Diesel, als gedacht!

Der Erfolg der Grünen bei der Bundestagswahl 2021 zeigt: wer sich scheinbar für das Klima engagiert, erntet Zustimmung. Ob diese Maßnahmen tatsächlich Hand und Fuß haben, oder auch nur ansatzweise gerechtfertigt sind und eventuell sogar noch mehr Schaden als Gutes anrichten können, ist schon lange in vielen wissenschaftlichen Kreisen umstritten.

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IAA München 2021: Die Bilanz

Die IAA 2021 ist nun zu Ende. Auf Twitter schreiben die Veranstalter: „Wir sind überwältigt: 400.000 Teilnehmer aus 95 Ländern, 936 Speaker, 744 Aussteller, 100 Premieren. Die klimaneutrale & digitale Mobilität der Zukunft wurde erlebbar, es wurde offen und konstruktiv diskutiert. Gemeinsam haben wir viel bewegt. Danke.“

Leider aber ist die Messe ebenso aufmerksamkeitserregend für ihre Gegner gewesen, die durch ihre fragwürdigen und gefährlichen Protestaktionen viel mediale Aufmerksamkeit bekommen haben. So seilten sich die „Aktivisten“ von Autobahnbrücken ab, blockierten Autobahnen und protestierten lautstark vor der Messe, um so sowohl Besucher, als auch Veranstalter und Mitarbeiter einzuschüchtern.

Aufgrund des hohen Gewaltpotenzials sah sich die Polizei gezwungen, mehrere „Aktivisten“ präventiv in Gewahrsam zu nehmen. Dies verursachte einen Aufschrei der Empörung bei den Grünen, die sofort die „Polizeigewalt“ gegen ihre „Aktivisten“ verurteilten.

Das Landgericht Landshut, welches die Präventivhaft der Protestierenden später als unrechtmäßig bezeichnete, fand aber auch klare Worte an den Aktionen der Messe-Gegner. Diese seien höchstwahrscheinlich strafbar und „Außerdem rechtfertige auch das Eintreten für Klimaschutz nicht eine solche sehr gefährliche Aktion: Es hätten schwere Unfälle auf der Autobahn passieren können, durch Ablenkung von Autofahrern an der Brücke oder am Stauende.“

Die Gegner der Messe kritisieren den Polizeieinsatz heftig: Schlagstöcke, Pfefferspray und die Präventivhaft seien Provokation und Missbrauch von Staatsgewalt. Aber auch ihre eigenen Aktionen sind nicht frei von Schuld.

In einem demokratischen Land wie Deutschland hat jeder Mensch das Recht, seine Meinung frei zu äußern und für diese auch demonstrieren zu gehen, solange dies auf Basis des Grundgesetzes basiert und mit den rechtlichen Gegebenheiten konform ist. Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr, Bedrohen von anderen oder gar deren mutwillige Verletzung sind alles Ausschlusskriterien für eine friedliche Demonstration. Demzufolge war das hohe Polizeiaufgebot durchaus gerechtfertigt. Insbesondere dann, wenn sich sowohl Veranstalter, als auch Besucher und komplett Unbeteiligte Fahrer auf den Autobahnen sich bedroht fühlen.

Das Ziel, die Bevölkerung auf das Thema Umwelt und Klimaschutz aufmerksam zu machen, haben die „Aktivisten“ weit verfehlt. Stattdessen werden diese Protest-Aktionen für immer mit sinnloser Gewalt assoziiert werden.

E-Autos: zu teuer


Die Umstellung auf komplett CO2 neutrale Energie- und Klimapolitik soll laut der Partei Bündnis 90 Die Grünen bis 2035 vollzogen sein. Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Bevölkerung dazu animiert werden, auf Elektro- und Hybridfahrzeuge umzusteigen. Aber dass Elektroautos nicht die Klimaretter sind, für die sie die Grünen halten wollen, ist allgemeinhin bekannt.

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Stopp Tempo 30 in Leipzig!

Gleich zwei Stadtratsanträge zur Etablierung einer Geschwindigkeitsbegrenzung mit maximal 30km/h innerorts gab es in den letzten Wochen in Leipzig. So soll eine Reduktion der Höchstgeschwindigkeit in der Stadt die Unfallrate senken, die Lärmbelästigung minimieren, Schadstoffemissionen verringern und die innerstadtliche Verkehrsbelastung zurückdrängen. Aber ist dem wirklich so?
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